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Geschichte
Granly ist die älteste heilpädagogische Einrichtung Norwegens.
Solveig Nagell Hellstrøm kaufte 1938 ein Haus, wo sie mit drei behinderten Kindern
zu arbeiten begann. Sie war als Künstlerin und Heilpädagogin in Deutschland und der Schweiz ausgebildet. Nachdem sie einige Jahre in Schweden und Island in Heimen gearbeitet hatte, beschloss sie, den heilpädagogischen Impuls nach Norwegen zu bringen.
Solveig Nagell war zutiefst davon überzeugt, dass auch stark behinderte Kinder entwicklungsfähig sind. So unterrichtete sie die allmählich wachsende Kinderschar und gab allen Nahrung für Kopf, Herz und Hand.
Geld gab es kaum. Die ersten 12 Jahre führte Solveig Nagell das Heim ohne öffentliche Unterstützung. Ausbau, Erweiterung und Betrieb der Einrichtung waren nur aufgrund von privaten Spenden möglich.
Ab 1950 kamen in bescheidenem Masse öffentliche Gelder dazu.
Bis zu 37 Behinderte haben miteinander in Granly gelebt. Mit starkem Pioniergeist und grosser Opferkraft wirkte Solveig Nagell die ersten 21 Jahre von Granly.
Einige der Betreuten, die in den 1940er-Jahre zu Solveig Nagell kamen, leben auch heute noch in Granly. Sie haben hier ein Zuhause fürs Leben gefunden. |
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Solveig Nagell Hellstrøm
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